Der Spezialist für Blower Door Messung

Zertifizierter Prüfer der Gebäudedichtheit im Sinne der EnEV

Durchführung der Prüfung

Die DIN V 4108-7 wurde am 31. Juli 1998 im Bundesanzeiger als allgemein anerkannte Regel der Technik veröffentlicht. Hiermit und durch die EnEV werden die Grenzwerte für die Luftdichtheit verbindlich festgelegt, welche mit der Blower Door - Methode nachzuweisen sind.
Bei der Durchführung der Messung wird ein elektrisch betriebenes Gebläse mit flexiblem Rahmen (Minneapolis Blower Door) in den Rahmen einer Außentür eingespannt. Mit dem Gebläse wird ein Unter- bzw. Überdruck im Gebäude erzeugt. Es wird die Luftmenge bestimmt, die bei verschiedenen Druckdifferenzen zwischen innen und außen durch die Leckagen der Gebäudehülle strömt.
Die gezielte Leckagesuche erfolgt bei einem Unterdruck von 50 Pascal. Der Unterdruck bewirkt, das Luft durch die undichten Stellen im Gebäude nach innen gesogen wird. Diese Leckagen werden mit Hilfe eines Thermoanemometers aufgespürt, von uns beurteilt und auf Wunsch fotografisch erfaßt. Vor Ort werden mit dem Auftraggeber/Handwerker Maßnahmen zur Beseitigung und zukünftigen Vermeidung dieser Leckagen besprochen.

Aktuelle Informationen zur EnEV

Im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) wird eine Nachweis der Luftdichtheit der Gebäudehülle mittels Blower Door -Technik bei Gebäude dann gefordert, wenn bei der Berechnung der zu erreichenden Heizenergiekennwerte ein Luftwechsel von 0,6 h-1 statt 0,7 h-1 angesetzt wird. Bei Gebäuden mit einer lüftungstechnischen Anlage wird damit ein Nachweis praktisch immer erforderlich sein. Diese Regelungen werden dazu führen, dass der Nachweis der Luftdichtheit zum Standard wird.
Folgende Grenzwerte sind in der EnEV festgelegt:
· Für Gebäude ohne raumlufttechnische Anlagen wird bei der Überprüfung nach Verfahren gemäß EN 13829 und EnEV 2014 (Blower Door - Messung mit 50 Pa Druckunterschied) eine Unterschreitung des sog. n50 - Wertes von 3 [1/h] gefordert.
· Bei Gebäuden mit raumlufttechnischen Anlagen wird bei der Überprüfung nach Verfahren gemäß EN 13829 und EnEV 2014 eine Unterschreitung des sog. n50 - Wertes von 1,5 [1/h] gefordert.

Vorteile der Messungen

  1. Bauschäden vermeiden
  2. Energieeffizienz sichern
  3. Nebenkosten senken
  4. erhöhter Schallschutz
  5. Dämmwirkung verbessern
  6. Zugerscheinungen vermeiden
  7. Schutz vor Schimmelbildung
  8. Qualitätskontrolle